Sonntag, 26.06.2022 06:13 Uhr

Deutschland stöhnt unter den hohen Preisen

Verantwortlicher Autor: Berling Berlin, 01.05.2022, 10:31 Uhr
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Berlin [ENA] Die Preise steigen und steigen in Deutschland. Dies, so rasant wie in den letzten 25 Jahren nicht mehr. Egal, um was es sich handelt. Fleisch, Weizen, Nudeln, Holz oder Benzin, alles ist mittlerweile zum Luxus geworden. Dies ist nicht allein Corona geschuldet, sondern mittlerweile auch dem Krieg der Russen gegen die Ukraine. Gerade die Ukraine ist in vielen Dingen einer der größten Lieferanten.

Auch der Weg nach Europa führt durch die Ukraine. Was aber auch nicht vergessen werden darf, ist, dass Russland der größte Exporteur von Gas und Öl in die EU ist. Diese Quellen versiegen nun so langsam, was dazu führt, das die Preise für Gas und Benzin schier ins Unermessliche steigen. Auch Weizen werden tonnenweise aus Russland exportiert. Zumindest bis der Krieg begann und die Embargos gegriffen haben. Die steigenden Preise aber, sind Gift für die deutsche Wirtschaft.

Nachdem Corona zum Alltag geworden ist, und vieles wieder seinen fast gewohnten Werdegang genommen hat, ist die nächste Krise da. Corona hat schon viele Einschränkungen von den Bürgern gefordert, zum Beispiel das wochenlange Schließen der verschiedensten Läden und Betriebe. Dies führte zu Kurzarbeit und betrieblichen Entlassungen, bis hin zur totalen Geschäftsaufgabe vieler Gewerke. Langsam haben wir begonnen, uns wieder zu erholen, da hat Putin nichts anderes im Sinn, als einen Zerstörungskrieg gegen die Ukraine anzufangen. Dieser dient einfach nur dazu, die wichtigsten Bodenschätze der Ukraine in die Hände zu bekommen.

Dabei ist es ihm egal, ob und wie die Zivilbevölkerung leidet. Er duldet nicht nur die Angriffe, sondern befiehlt sie auch. Damit macht er sich dem Verbrechen gegenüber der Menschheit strafbar und wird vermutlich vom Gerichtshof in Den Haag, nach Kriegsende, angeklagt. Aber weiter zur Preissteigerung. Nachdem sich nun der Krieg in Europa festgesetzt hat, werden viele lebenswichtige Güter, knapp und steigen im Preis sehr schnell sehr hoch. So ist es einer vierköpfigen Familie so gut wie unmöglich, den Lebensunterhalt wie bisher zu bestreiten. Allein die Preissteigerung bei Fleisch und Grundnahrungsmittel, reißt ein Riesenloch in die Kasse.

Da bleiben andere Dinge auf der Strecke, wie etwa gemeinsame Freizeit zu verbringen, oder auch Urlaub zu machen. Über die Spritpreise muss man ebenso wenig diskutieren. Preise jenseits der 2,20 Euromarke sind derzeit keine Seltenheit. Da überlegt man sich schon, ob man den Wagen nimmt oder eher alternative Möglichkeiten benutzt. Auch die Berufskraftfahrer, wie etwa Taxis oder Kuriere, leiden exorbitant unter den steigenden Preisen und geben diese auch an ihre Kunden weiter. Das machen auch viele Imbissbetreiber. Da die Kostensteigerung auch da nicht spurlos an Döner und Currywurst vorbei gehen, sind auch da die Preise bereits deutlich gestiegen und werden dies auch weiter tun.

Die Konsequenz aus der ganzen Preistreiberei, sind, ausser dem Hamsterkauf von Speiseöl und Nudeln, das der Bürger sich dies nicht mehr leisten kann und will. Damit werden über kurz oder lang, wie in Corona-Zeiten, viele Menschen ihren Job oder ihre Existenz verlieren. Und dies nur, weil ein gewisser Herr Putin der Meinung ist, die Ukraine zu seinem Besitz machen zu müssen. Dabei steigen die Löhne in keinster Weise. Also muss der Bürger irgendwo sein Geld einsparen. Viele Tarifrunden, gerade bei der verdi, stehen noch an. Ob diese von Erfolg gekrönt sind, ist eine gute Frage.

Denn, wenn kein Geld rein fließt, kann es auch nicht wieder hinaus gehen. Das muss auch die verdi sehen und verstehen. Dies wird aber wahrscheinlich nicht der Fall sein, was dann wiederum zu Streiks führen wird, was die Bürger zusätzlich belastet. Da sollte die verdi auch mal drüber nachdenken und sich nicht in die Position bringen, ihre Macht zu benutzen um die Arbeitgeber zu erpressen. Denn der Umkehrschluss werden dann betriebsbedingte Kündigungen sein, oder gar ganze Geschäftsaufgaben.

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