Freitag, 20.05.2022 23:08 Uhr

Barry Rosen in Wien

Verantwortlicher Autor: Amir H. Taslimi Wien, 25.01.2022, 10:03 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Politik +++ Bericht 5960x gelesen

Wien [ENA] Barry Rosen war 444 Tage lang Geisel in der US-Botschaft in Teheran. Jetzt trat er im Palais Coburg, dem Ort der Atomverhandlungen, in den Hungerstreik. Ein Protest gegen die Willkürhaft im Iran, in der sich auch zwei österreichisch-iranische Doppelstaatsbürger befinden. Seit Mittwoch befindet sich der 77-jährige Amerikaner im Hungerstreik. Er hat sich genau dort einquartiert, wo hochrangige Diplomaten seit Wochen...

..und Monaten erfolglos verhandeln, um das Atomabkommen mit dem Iran wiederzubeleben. Er war selbst einmal Geisel im Iran. Vom 4. November 1979 bis zum 20. Jänner 1981. Der ehemalige Presseattaché zählte zu den 52 Amerikanern, die nach der Besetzung der US-Botschaft in Teheran 444 Tage lang in Gefangenschaft waren. Zumindest gab es bereits ein Treffen mit dem US-Chefverhandler Robert Malley.

Gestern gab es ein Treffen vor dem Palais in Wien mit Frau Nationalratsabgeordnete Ewa Ernst-Dziedzic und Barry Rosen. Es wurden unter anderen über den Hungerstreik gesprochen und die Freilassung der inhaftierten Iraner. Das österreichische Außenamt sei im regen Gesprächen mit Teheran laut Medien. Derzeit finden weiterhin die Gespräche über das Atomabkommen in Wien statt.

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