Dienstag, 03.08.2021 19:20 Uhr

Das RKI - Desaster und die absoluten Zahlen

Verantwortlicher Autor: Marc Störmer Frankfurt, 13.03.2021, 10:35 Uhr
Presse-Ressort von: Newsful Bericht 4598x gelesen
Das RKI Desaster um die absoluten Zahlen
Das RKI Desaster um die absoluten Zahlen  Bild: Marc Störmer

Frankfurt [ENA] Während Corona die Welt in Angst und Schrecken versetzt versagen in Deutschland die einfachsten Gesetze um die Erfassung von Statistiken. Von Beginn an funktioniert in Deutschland einfach gar nichts. Tausende Intensivbetten die leer stehen, Befürchtungen die nie eintreffen.

Corona ist ernst zu nehmen. Die Pandemie insgesamt ist real und die schweren Gesundheitsfolgen sowie die unzähligen Toten sind auch real. Der Umgang mit der Pandemie jedoch ist dilettantisch und an Fehlern kaum zu ertragen. Die Wirtschaft wird in ein unkontrolliertes Chaos gestürzt mit Zahlen die jedweder statistischer Betrachtung entbehren. Verdeutlicht wird dies an einer einfachen Beschreibung der Verbreitung der Infektionszahlen sowie dem 7-Tages Inzidenzwert.

Die 7 Tages Inzidenz ist kein aussagekräftiges Instrument, da sie auf der Basis von absoluten Zahlen ermittelt wird. Die Entwicklung der Neuinfektionen kann niemals anhand der gemeldeten Infektionszahlen erfolgen, wenn diese nicht ins Verhältnis zur Anzahl der Testungen gesetzt wird. Beispiel: Wenn von 10 getesteten Personen 1 Person positiv ist, entspricht dies einer Quote von 10%. Wenn bei 100 getesteten Personen 5 Tage später 10 Personen positiv sind, so sind dies nach wie vor 10 % und damit kein Anstieg an Infektionszahlen.

Allmacht des RKI und der Bundesregierung

Die gleichen Zahlen werden vom RKI anders gedeutet. Danach sind die Infektionszahlen von 1 auf 10 und damit um das zehnfache gestiegen. Somit ist belegbar dass die Bundesregierung die Coronazahlen nach einem Wunschmuster stricken kann. Werden für den politischen Kurs steigende Zahlen benötigt, erhöht man Anzahl der Testungen. Werden niedrigere Zahlen benötigt, verringert man die Anzahl der Testungen. Tatsächlich ist die Anzahl der positiv getesteten im Verhältnis unverändert und gibt keinen Grund zur Sorge.

Betrachtungs- und Deutungsfehler auf höchster Ebene

Die Gefahr die von Corona ausgeht darf in keiner Weise kleingeredet werden. Lediglich der Umgang mit der Pandemie, die zu ergreifenden Maßnahmen und nicht zu letzt die Wirtschaft sind in die Betrachtungen einzubeziehen. Durch eine falsche Betrachtungsweise verwehren wir uns die Chance, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Nur die Betrachtung der Infektionszahlen im Verhältnis zu den Testungen ist aussagekräftig. Alles Andere sind mutwillige Machtspielchen der Regierung und für Statistiker ein kaum zu ertragender Zustand.

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